Montag, 23. April 2018

(Rezension - Werbung) Neighbor Dearest - Penelope Ward


Broschiert: € 10,00
Ebook: € 8,99
Seiten: 384
Verlag: Goldmann Verlag
Erschienen am: 19.02.2018



Erstmal möchte ich mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken!





Worum gehts?


Achtung! Wenn ihr "Stepbrother Dearest" noch nicht gelesen habt, aber noch lesen wollt, dann solltet ihr das vor "Neighbor Dearest" tun!!!

Was würdest du tun, wenn die Liebe deines Lebens dich für jemand anderen verlässt? Chelsea steht vor den Trümmern ihres Lebens. Elec hat sie für seine Jugendliebe Greta verlassen und Chelsea das Herz in tausend kleine Stücke gebrochen. Wie konnte das nur passieren?
Einzig ihr Nachbar Damien schafft es von Zeit zu Zeit mit seiner ungehobelten und direkten Art aus ihrem traurigen Trott zu holen. Und langsam beginnen sich Gefühle zu entwickeln. Doch birgt Damien ein Geheimnis, welches Chelseas Herz wieder brechen lassen könnte.....




Wie erging es mir mit dem Buch?


Das Cover finde ich unheimlich toll und harmonisch, vorallem die Farbgebung hat mich wirklich umgehauen und ich liebe es!

Ich habe mich wirklich auf diese Geschichte gefreut und war gespannt, welches Geheimnis - laut Klappentext - Damien mit sich rumträgt, welches vielleicht alles zerstören könnte!
Man steigt mit einem emotionalen Prolog ein und lernt bereits im ersten Kapitel Damien kennen. Den ungehobelten Künstler, der im selben Haus lebt wie Chelsea. Sie betitelt ihn mit "Angry Artist", was ich unheimlich toll fand und auch gleichzeitig charmant. 
Chelsea war mir - trotz ihres emotionalen Tiefs - gleich sympathisch, genauso wie ihre kleine Schwester Jade, die immer zu ihr hält und für sie da ist. Diese tiefe Verbindung, die die beiden Schwestern haben, war immer wieder Thema in dem Buch und hat unheimlich toll reingepasst und hat auch zu jederzeit authentisch gewirkt.

Doch irgendwie muss ich sagen, dass die Geschichte selbst mir etwas zu flach war. Obwohl ich Damien als Person ansich wirklich toll fand, seinen Charme und seinen Schlagabtausch mit Chelsea sehr gern mochte, war es ab einem gewissen Zeitpunkt doch zuwenig Tiefe für mich. Es startet wirklich toll und hat wirklich großes Potential eine tolle Story zu werden, jedoch beginnt dann aber relativ schnell alles nur so dahinzuplätschern und nicht wirklich an Spannung oder Emotionen zuzulegen. Es ist ein ständiges Hin und Her, was mir persönlich irgendwie zu schwach dargestellt wurde. Es wurde mehr und mehr vorhersehbar, konnte mich nicht wirklich überraschen und hat mich leider nicht mitten ins Herz getroffen. Klar gab es immer wieder gute Momente, jedoch konnten die es für mich auch nicht mehr zu einem Highlight machen! 

Mein absolutes Highlight dagegen waren absolut die zwei Hunde. Sie waren wild und unvorhersehbar und doch emotional und toll dargestellt. Sie haben für mich wirklich einiges wieder gut gemacht!



Mein Fazit:


Alles in allem ein nettes Buch für zwischendurch, von dem man aber leider nicht zuviel erwarten sollte. Auch wenn ich den Schreibstil mochte, war die Story für mich zu wenig rausgearbeitet und man hätte dem ganzen mehr geben können. 



Bewertung: